Die Lernebenen der Führungsentwicklung
Wenn Führungskräfte sich fachlich und persönlich weiterentwickeln, fangen sie an, Neues wahrzunehmen, Neues zu denken und Neues zu tun. Sie kommen unvermeidlich in die Situation, dass sie sich bewegen, ohne dass die, mit denen sie zusammenarbeiten, in gleichem Maße in Bewegung sind. Erst wenn die individuelle Lernbewegung vom eigenen Team und der eigenen Abteilung übernommen und verstärkt wird, entsteht nachhaltiges Lernen. Gelingt diese Verzahnung nicht, bleibt das individuell Gelernte privates Wissen ohne Folgen für das Unternehmen und führt über kurz oder lang dazu, dass veränderungsbereite Führungskräfte resignieren oder neue Herausforderungen suchen.
Ganz Ähnliches gilt im Verhältnis von Teams zum gesamten Unternehmen. Erst wenn das Unternehmen die Lernbewegung seiner Teams aufgreift, miteinander verbindet und ausrichtet, wird es zu einer lernenden und erfolgreichen Organisation. Beim nachhaltigen Lernen geht es also darum, die Bewegung von drei Lernebenen zu verbinden.
Peter Senge hat für dieses Verzahnen den Begriff der "lernenden Organisation" geprägt. Die lernende Organisation schafft Bedingungen, in denen die individuelle Entwicklung mit dem Teamlernen und dem Lernen des gesamten Unternehmens verzahnt ist.
Die Architektur der Führungsentwicklung greift dies auf, und schafft Strukturen für ein Lernen auf drei Lernebenen, drei Lernpisten:
- individuelles Lernen
- Teamlernen
- organisationales Lernen




